Heimatverein Eisern

Herzlich willkommen im

2011:
Nach der kostenintensiven Installation mehrer Bewegungsmelder und Kameras im Bereich des Hintereinganges der Kapellenschule, sowie im Bereich vor dem Backhaus ist der Vandalismus merklich zurückgegangen. Eine teure Variante, aber wirkungsvoll !!! Im April fand der „ Tag der Umwelt", mit Beteiligung des Heimatvereins, erneut unter der Federführung der Arbeitsgemeinschaft der Eiserner Vereine statt. Mitte Mai erfolgte die alljährliche Bepflanzung der Blumenkästen. Der Besuch der Goldenen Konfirmanden in der Kapellenschule ist mittlerweile zu einer schönen Tradition geworden. So auch dieses Jahr. Der Backtag Anfang Juni sollte auch dieses Jahr der einzige mangels Personal bleiben. Die neunte Delegation der amerikanischen Germanna- Foundation weilte in der zweiten Juniwoche in unserem Dorf. Viele tiefgehende Freundschaften sind mittlerweile entstanden und reger Schriftverkehr quer über den grossen Teich hält diese Freundschaften aufrecht. In diesem Jahr überreichte Vorsitzender Klaus Eckhardt ein Dokument mit der Gründungsurkunde der Stadt Siegen aus dem Jahre 1224, die beim Einsturz des Kölner Archives für immer verloren ging, sowie Bildnisse der damals regierenden Fürsten von Nassau- Siegen, zur Zeit der Auswanderung der Vorfahren an Dr. Katharine Brown, die Vizepräsidentin der Germanna- Foundation. Auch Werner Hoffmann- Gassner hatte in diesem Jahr wieder eine Überraschung für die amerikanischen Gäste vorbereitet. Waren es in den Jahren seit 2008 immer Geschenke mit Bezug zum Siegerland, so präsentierte er nun 10 Wappen von den Heimatdörfern der sogenannten „ Zweiten Kolonie", die im Jahre 1717 aus der Pfalz und dem Kraichgau in Virginia eintrafen. In diesem Jahr verbrachte Danica Junker aus Eisern einen sechswöchigen Aufenthalt bei einem Ehepaar der Germanna- Foundation in Arlington/Virginia, deren Vorfahren aus Eisern stammten. Dies dokumentiert, wie tief die Freundschaften mittlerweile geworden sind. Im Gegenzug wird dieses Ehepaar im Dezember nach Eisern kommen, um in Deutschland die Traditionen der Weihnachtszeit zu erleben. Durch eine unerklärliche Schwäche belegte das Team des Heimatvereins beim Tennisturnier in diesem Jahr nur den vierten Platz. Im Herbst fand in der Kapelle wieder eine Ausstellung der Apfelfreunde, sowie ein Vortrag über das Backen statt. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass Eiserner Jugendliche den Platz vor dem Backhaus ( Avenue ) aus eigener Initiative säuberten und der Anfang für einen neuen Dialog gemacht wurde !!! Am 26. November fand in der Kapelle wieder eine Andacht statt und am darauf folgenden Tag beteiligte sich der Heimatverein in Kooperation mit der Siedlergenossenschaft, wie in all den Jahren zuvor, am Weihnachtsmarkt. Im laufenden Jahr wurden die Räumlichkeiten der Alten Schule dreimal vermietet, davon eine Hochzeit. Ausserdem wurde der verbleibende Rest der Fenster gestrichen.

 2012:
Positive Überraschung am Neujahrstag. Die Verunreinigungen rund um die Alte Schule sind von nicht nennenswerter Grösse, überhaupt war der Vandalismus in letzter Zeit sehr gering. Erfreuliche Perspektiven für das Neue Jahr !!! Am 14. Januar besucht eine Gruppe aus Rudersdorf die Kapellenschule und zeigt sich beeindruckt von der Tatsache mit wie wenig Leuten so viele   Dinge aufrecht erhalten werden. Andacht in der Kapelle am 15. März.
Bei der am 17. März stattfindenden Jahreshauptversammlung erreicht die Teilnehmerzahl mit 12 Anwesenden einen, bis dahin noch nie dagewesenen, traurigen Tiefststand. „ Tag der Umwelt" am 31. März unter Federführung der Arbeitsgemeinschaft der Eiserner Vereine. Transatlantischer Jubiläumsbesuch in Eisern: Am Fronleichnamstag ( 7. Juni ) besuchte die 10. Delegation der amerikanischen Germanna- Delegation Eisern zum 10. Mal in ununterbrochener Reihenfolge. Obwohl diesmal keine Germany- Tour Teilnehner dabei sind, deren Vorfahren aus Eisern stammten, beschloss die Reiseleitung der Germanna- Foundation Eisern trotzdem eine Visite abzustatten, da ihnen hier immer ein besonderes Willkommen geboten wird. So auch dieses Mal. Das Empfangskomitee für die amerikanischen Gäste bildete die Freiwillige Feuerwehr Eisern mit ihrer historischen Spritze in ihren Traditionsuniformen. Am Eingang zur Kapellenschule wartete die nächste Überraschung, die attraktive Verena Frisch und ihr stattlicher Freund Thomas Hertz aus Trupbach, beide in mittelalterliche Gewänder gekleidet und mit Hellebarden bewehrt, salutierten der Delegation. Nach dem Eintrag ins Gästebuch begaben sich die Gäste in den Versammlungsraum, wo sie Werner Hoffmann- Gassner in Vertretung des 1. Vorsitzenden Klaus Eckhardt und des Dolmetschers Jörg Becker ( beide terminlich verhindert ) im Namen des Heimatvereins auf das Herzlichste begrüsste und ein Dokument von den ersten Bewohnern Eiserns ( Kelten cirka 500 vor Christus ) an Dr. Katharine Brown überreichte. Anschliessend fand eine Verköstigung der Gäste mit Siegerländer Riewekooche und Quetschekrüttche ( schwarze Butter ) statt. Danach wurde vor der Kapellenschule Aufstellung für ein Pressefoto genommen. Nun zog man in die Kapelle um. Es ist in all den Jahren der Besuche zur Tradition geworden unsere Gäste mit diversen musikalischen Beiträgen zu unterhalten und in diesem Jahr hatte der Heimatverein etwas ganz Besonderes zu bieten. Willi Brandl, ebenfalls Mitglied des Heimatvereins unterhielt die amerikanischen Gäste mit gekonntem Spiel auf seinem selbstgebauten Alphorn, wobei die tolle Akustik der Kapelle voll zum Tragen kam. Der reichliche und herzliche Applaus der Anwesenden war wohlverdient. Werner Hoffmann- Gassner zog nun einen Waffenrock über, der von dem Wappen  des Fürstentums Nassau- Siegen zum Zeitpunkt der Emigration der Auswanderer geziert wurde und überreichte, assistiert von Verena Frisch und Thomas Hertz insgesamt 34 Wappen an die Gäste. Danach übergab er die Flagge des Fürstentums Nassau- Siegen an Dr. Katharine Brown als besonderes Geschenk im Hinblick auf den 300. Jahrestag der Auswanderung im nächsten Jahr. Dr. Katharine Brown bedankte sich im Namen der gesamten Germanna- Foundation für die, nun schon seit zehn Jahren genossene Gastfreundschaft in Eisern und revanchierte sich mit einem Buchgeschenk bei Werner Hoffmann- Gassner.