Heimatverein Eisern

Herzlich willkommen im

1983:
Im Juli wird der Wegweiser auf der Eisernhardt durch Mitglieder des Heimatvereins erneuert und eine Wandertafel angebracht.
Die Umbauarbeiten in der Kapellenschule für den ersten Bauabschnitt (Schulraum im Obergeschoss, Versammlungsraum, Sakristei, Toilettenanlage, Heizung und Flur) beginnen.

 1984:
Die grosszügigen Ausbauarbeiten des ersten Bauabschnitts im Inneren der Eiserner Kapellenschule sind Anfang Mai vollendet. Stadtrat Stratmann als Vertreter der Stadt Siegen übergibt die Schlüssel des alten Bauwerks an Mitglieder des Heimatvereins. Die schnelle Realisierung wurde einerseits durch die finanzielle Unterstützung der Stadt Siegen und andererseits durch das finanzielle und persönliche Engagement vieler Mitglieder des Heimatvereins möglich.

 1985:
Am 20. April kann die neu erstellte Heimatstube erstmals den Eiserner Mitbürgern vorgestellt werden. Bereits zu diesem Zeitpunkt kann mit Hilfe vieler Ausstellungsstücke, die von Eiserner Bürgern zur Verfügung gestellt wurden, eine bemerkenswerte Sammlung präsentiert werden. Grundstock der Sammlung sind Gegenstände, die bereits von Lehrer Ermert für den Heimatverein zusammengetragen wurden und die Jahre in der Eiserner Grundschule überdauert haben.

 1986:
In Vorbereitung auf die 700- Jahrfeier im Jahre 1989 wird unter Federführung des Heimatvereins die Arbeitsgemeinschaft Eiserner Vereine (Arge) gegründet, die im Juni das erste Eiserner Dorffest „Rond em det Bürgerhus" ausrichtet. Bei sommerlichen Temperaturen wird die Veranstaltung zu einem grossen Erfolg.

 1987:
Auch das zweite Dorffest im Juni wird von der Eiserner Bevölkerung gut angenommen.

 1988:
Nach Abschluss der Renovierungsarbeiten im Kapellenteil der Alten Schule wird am 30. Januar das Heimatmuseum offiziell durch den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Siegen, Herrn Wunderlich, eröffnet. Eine Ausstellung in der Kapelle steht unter dem Motto „Bergmann und Glaube". Sie wurde mit Unterstützung des Siegerlandmuseums zusammengestellt und durch eine Leihgabe des Stadtarchivs der Stadt Siegen mit wertvollen Bibeln erweitert. Im Juli feiern die Eiserner das dritte Dorffest. Mitte September findet in Netphen der Siegerländer- Wittgensteiner Heimattag statt. Hiermit verbunden ist die Preisverleihung des Wettbewerbes „Unser Dorf soll schöner werden". Eisern, das sich erstmals wieder beteiligte, erhält einen 3. Preis. Wegen seiner Bemühungen um den Erhalt der Kapellenschule wird dem Heimatverein eine Belobigung zuteil.
Im November erscheint das neue Heimatbuch „700 Jahre Eisern", in dem Adolf Müller wieder in vielen Beiträgen und Anekdoten die geschichtliche, wirtschaftshistorische und verkehrliche Entwicklung Eiserns ebenso wie den Alltag in einem dörflichen Gemeinwesen eindrucksvoll beschrieben hat. Anfang Dezember werden an allen fünf Ortseingängen Tafeln aufgestellt, die auf das 700- jährige Ortsjubiläum hinweisen.

 1989:
Im Rahmen der Veranstaltungen zur 700- Jahrfeier stellen Anfang April Eiserner Hobbykünstler ihre Arbeiten in einer zweitägigen Sonderausstellung in der Alten Schule aus. An beiden Öffnungstagen finden die ausgestellten Arbeiten ein lebhaftes Interesse.
Die Festtage zur 700- Jahrfeier beginnen am 13. August mit einem Festzug durch Eisern und anschliessendem gemütlichen Beisammensein „Rond em det Bürgerhus". Weitere Höhepunkte sind der Ökumenische Festgottesdienst, der Festkommers, der Bunte Abend mit der Original Ochsenfurter Blasmusik und der Ausklang mit dem Frühschoppen am Sonntag.
Am 28. Oktober feiert der Heimatverein das 50- jährige Bestehen des Laufbrunnens in der Giesenbach mit einem zünftigen Fest.

 1990:
Am 8. Mai wird der langjährige Vorsitzende des Heimatvereins, Günther Plaum, verabschiedet und zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Rolf Eckhardt übernimmt das Amt des 1. Vorsitzenden.

1993:
Mit der Umstellung der Heizungsanlage in der Kapellenschule auf Gasfeuerung steht der bisherige Öllagerraum für den Umbau in einen Ausstellungsraum zur Verfügung. Die erforderlichen Umbauarbeiten beginnen.

 1994:
Auf Initiative eines ortsansässigen Filmfreundes beginnen die Arbeiten an einem Film über das Leben in Eisern.

 1995:
Am 29. September wird der Videofilm „Eisern auf Erz und Eisen" in der Kapellenschule uraufgeführt.
Ende des Jahres werden die Umbauarbeiten im ehemaligen Öllagerraum mit der der Einrichtung einer landwirtschaftlichen Ausstellung abgeschlossen.

 1997:
Nach umfangreichen Um- und Neugestaltungsmassnahmen wird die Heimatstube wieder eröffnet.
Nachdem sich abzeichnet, dass das örtliche DRK das ehemalige Backhaus nicht mehr als Garage benötigt, werden die Planungen zur Wiederherstellung des ehemaligen gemeindeeigenen Backhauses wieder aufgenommen.
Der mittlerweile 58- jährige Laufbrunnen in der Giesenbach wird umfassend renoviert und in Stand gesetzt.

 1998:
Um dem steigenden Platzbedarf zur Unterbringung von Archivmaterial Rechnung zu tragen, wird das Büro in der Sakristei umgebaut und durch eine Schrankwand ergänzt.
Nachdem die Stadt Siegen zusagt, zur Renovierung des Backes
40000,- DM als erste Rate zur Verfügung zu stellen, sind die Voraussetzungen für den Baubeginn gegeben.

 1999:
Mit der Prüfung der Standsicherheit wird mit den Arbeiten am Backhaus begonnen. Noch in diesem Jahr wird die Dachkonstruktion komplett erneuert und mit den Maurerarbeiten begonnen.

2000:
Bereits im Juni sind die Aussenarbeiten am Backes abgeschlossen. Die farbliche Gestaltung sowohl des Gebäudes als auch der Schlagläden und  der historischen Zugangstüre bilden einen neuen Blickfang in der Ortsmitte von Eisern. Mit der Herstellung des Verbindungsgrabens für die Versorgungsleitungen von der Alten Schule werden die Innenarbeiten zügig weitergeführt. Weitere Arbeiten sind das Giessen der Bodenplatte und der Innenputz.
Nach fast 140 Jahren droht das Krönchen auf der Turmspitze der Alten Schule abzustürzen, weil der Rost am Wetterpfeil und der Statik nagt. Mit Hilfe der Feuerwehrdrehleiter wird das Krönchen demontiert. Eine erste fachliche Beurteilung durch Spezialisten ergibt, dass eine Sanierung nicht möglich ist. Das Krönchen muss rekonstruiert werden.
Auf Wunsch der Schulleitung werden die Grubenwagen von der Grundschule in die Anlage am Stimmerweg versetzt.

 2001:
Die Arbeiten im Backes gehen weiter. Als Nächstes wird das Holzpflaster für die Schmiedeecke verlegt und die Vorarbeiten für den Aufbau der Schmiede durchgeführt. Nach Bewilligung eines weiteren Zuschusses durch die Stadt Siegen kann im  Oktober mit  dem Aufbau des Backofens durch den Ofenbauer Zepp begonnen werden.
Dank zahlreicher Spenden aus der Eiserner Geschäftswelt und den Verkauf von Bausteinen können die Kosten für die Rekonstruktion des Krönchens von rund 10000,- DM aufgebracht werden. Anlässlich des Dorffestes kann das Krönchen der Eiserner Bevölkerung auf dem Schulhof präsentiert werden. Am 12. September erfolgt die Montage auf seinem angestammten Platz.

 2002:
Rolf Eckhardt übergibt das Amt des 1. Vorsitzenden an Peter Krämer.
Mit der Verkleidung des Backofens und der Verlegung des Bodenbelages sind die Arbeiten im und am Backhaus abgeschlossen. Nach der liebevollen Ausgestaltung des Innenraumes durch den Leiter der Backesgruppe, Helmut Reichmann, kann der Backes am 22. Juni mit einem Festakt eingeweiht werden. Der Bürgermeister der Stadt Siegen, Ulf Stötzel, übergibt den Schlüssel. Anschliessend wird mit einem Backesfest der Tag würdig begangen. Mittlerweile hat die Backesgruppe mit ihren engagierten Helfern einige Backtage erfolgreich absolviert.

 2003:
Auf der Jahreshauptversammlung stellt Peter Krämer das Amt des Vorsitzenden aus familiären und beruflichen Gründen zur Verfügung. Klaus Eckhardt wird zu seinem Nachfolger gewählt.
Im Juni erster Besuch einer Delegation der amerikanischen Germanna- Foundation, in der Nachfahren Siegerländer Auswanderer organisiert sind.
Auch aus Eisern emigrierten im Jahre 1713 zwei Familien nach Virginia (Hoffmann und Weber).

 2004:
Auch der Heimatverein Eisern muss der demographischen Entwicklung Rechnung tragen. Trotz des hohen Durchschnittsalters seiner Mitglieder und der damit  verbundenen hohen Sterberate hält der Heimatverein sein Vereinsleben aufrecht und führt im Frühjahr und Herbst zwei Backtage durch. Die schmackhaften Produkte werden von der Eiserner Bevölkerung gut angenommen.
Wie schon im Vorjahr besucht die zweite Delegation der amerikanischen Germanna- Foundation Eisern auf den Spuren ihrer Vorfahren. Besonders emotionale Momente ergeben sich jedes Mal, wenn die Besucher vor den Häusern ihre Vorväter stehen. Wie in all den Jahren zuvor werden, in Zusammenarbeit mit der Stadtgärtnerei wieder die Blumenkästen in Eisern bepflanzt, sowie die Ruhebänke in der Gemarkung Eisern gepflegt und gewartet. Zunehmender Vandalismus erschwert dabei die Arbeit des Heimatvereins und belastet den Dialog mit Eiserns Dorfjugend.

 2005:
Beim, bis dahin vom Heimatverein durchgeführten, Tag der Umwelt finden sich immer weniger Personen bereit, diese schmutzige Arbeit zu erledigen, daher wird erörtert, die Durchführung des Umwelttages in die Obhut der Arbeitsgemeinschaft der Eiserner Vereine zu übertragen, um mehr Vereine mit einzubinden. Auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche sinnlose Zerstörungen und Verwüstungen zu verzeichnen, ausserdem beklagen sich viele Anwohner über zunehmende Lärmbelästigung durch Jugendliche, speziell im Bereich der Avenue ( Platz vor dem Backhaus ) und im Bereich der Grundschule. In der zweiten Juniwoche besucht die dritte Delegation der Germanna- Foundation Eisern. Dabei präsentiert Walter Schmidt (Hirte Walter ) in der Schmiede im Backes sein erlerntes Handwerk. Er stösst dabei auf reges Interesse seitens der Besucher.
Auch im Jahr 2005 werden wieder zwei Backtage im Frühjahr und Herbst durchgeführt. Zahlreiche, herrlich duftende Brote und leckere Kuchen werden von den Eiserner Bürgern beim Verkauf im Versammlungsraum der Kapellenschule erworben. Etliche Bürger fragen schon nachts während des Backens wegen Brot und Kuchen an, um ein ofenwarmes, absolut frisches Produkt des Eiserner Backesteams zu erhalten.
Im Dezember veranstaltet der Heimatverein Eisern in der Kapelle ein stimmungsvolles Adventskonzert mit Andreas Schuss und Begleitung.
Das Konzert findet regen Anklang bei der Zuhörerschaft.

 2006:
Am 4. März führt der Heimatverein den ersten Backtag im Jahr 2006 durch.
Am 8. April findet der jährliche „ Tag der Umwelt" in Eiserns Gemarkung statt. Der Heimatverein stellt das Gros der Teilnehmer. Die Beteiligung seitens anderer Vereine ist äusserst dürftig, was zunehmend Unmut erregt.
Am 12. Mai besuchen Gäste im Rahmen der „ Glückauf- Tour" die Kapellenschule und zeigen sich von dem Dargebotenen tief beeindruckt.
Am 13. Mai beteiligt sich der Heimatverein an einer Wanderung mit der Waldgenossenschaft.
In der Zeit vom 25.- 28. Mai veranstaltet der Heimatverein eine Fahrt in den Schwarzwald.
Am 8. Juni besucht die vierte Delegation der amerikanischen Germanna- Foundation Eisern auf den Spuren ihrer Vorfahren. Unter anderem werden die Häuser der, im Jahre 1713 ausgewanderten Familien Hoffmann und Weber von aussen besichtigt. Dr. Katharine Brown und ihr Gatte Dr. Madison Brown, die die Reiseleitung der jeweiligen Delegationen innehaben, sind mittlerweile zu lieben, vertrauten Freunden geworden.
Am 10. Juni wird der zweite Backtag des Jahres durchgeführt.
Am 16. Juni veranstaltet der Heimatverein einen Fotoabend.
Am 18. Juni findet in den Räumen der Kapellenschule eine Feier anlässlich der Goldenen Konfirmation Eiserner Gemeindemitglieder statt.
Am 13. August beteiligt sich der Heimatverein am Sommerfest der AWO auf dem Rosterberg in Siegen.
Am 2. September veranstaltet der Heimatverein zusammen mit der Gaststätte Kaiserlinde ein Backesfest.
Am 23. September unterstützt der Heimatverein eine Übung der Jugendfeuerwehr, indem er das Gebäude der Kapellenschule als Übungsobjekt zur Verfügung stellt.
Turnusmässig im Zweijahresrhythmus tagt die Jagdgenossenschaft Südliches Siegerland am 22. November im Versammlungsraum der Kapellenschule.
Im Hinblick auf den Weihnachtsmarkt führt der Heimatverein am
2. Dezember einen weiteren Backtag durch.
Am gleichen Tag findet am Abend in der Kapelle eine Andacht, sowie ein Konzert mit Andreas Schuss statt.
Am 3. Dezember beteiligt sich der Heimatverein zusammen mit der Eiserner Siedlergenossenschaft mit einem Stand am Weihnachtsmarkt. Dort werden Produkte aus dem Eiserner Backhaus angeboten.

 2007:
Auf Grund der guten Resonanz des Konzertes im Dezember des Vorjahres führt der Heimatverein ein weiteres Konzert mit Andreas Schuss am 18. Februar durch. Am 3. März findet der erste Backtag des Jahres statt. Am 4. April unterstützt der Heimatverein den HV Alte Dreisbach mit Exponaten. Gäste der „ Glückauf- Tour" weilten am 9. Mai in der Kapellenschule. Am 19. Mai führten Mitglieder des Heimatvereins die Bepflanzung der Blumenkästen durch. Der zweite Juni war der Termin des zweiten Backtages. Am 6. Juni weilt die nunmehr fünfte Delegation der amerikanischen Germanna- Foundation auf den Spuren ihrer Vorfahren in Eisern. Ein Team des WDR berichtet am gleichen Abend im Rahmen der Sendung Lokalzeit über den Besuch der amerikanischen Gäste in Eisern. Am 10. Juni weilten die Goldenen Konfirmanden zu einer Feier in dem Versammlungsraum der Kapellenschule. Am 16. Juni beteiligten sich Mitglieder des Heimatvereins an der Haubergswanderung. Am 1. September waren zum zweiten Mal für dieses Jahr Gäste der „ Glückauf- Tour" in der Kapellenschule. Ein Backesfest fand am 8. September statt. Am 19. Oktober führt der Heimatverein ein Backen mit den Kindern des Kindergartens durch. Mit grosser Freude stellten sich die Mitglieder der Backesgruppe für diese pädagogische Aufgabe zur Verfügung. Der Wegweiser auf der Eisernhardt wurde gesäubert und bekam ein neues Dach. Am 1. Dezember fand wieder eine Andacht in der Kapelle statt. Der Weihnachtsmarkt am 2. Dezember wurde auch in diesem Jahr wieder zusammen mit der Siedlergenossenschaft Eisern mit einem Stand beschickt. Brote und allerlei Backwaren aus dem Eiserner Backes wurden von den Besuchern des Weihnachtsmarktes reichlich konsumiert.
Werner Hoffmann- Gassner stellte in diesem Jahr seine umfangreiche, in einem Zeitraum von mehr als zwanzig Jahren entstandene, Sammlung von Reliefs aus der Arbeitswelt der Berg- und Hüttenleute, sowie seine, wohl auch über die Grenzen des Kreises hinaus, einzigartige, selbstgefertigte Wappensammlung von insgesamt 58 Stück dem Heimatverein als Dauerleihgabe zur Verfügung. VDK, DRK, Pro Uns, Ameisenfreunde und die Haubergsgenossenschaft nutzen regelmässig den Versammlungsraum der Kapellenschule für ihre Sitzungen.

 2008:
Die Veranstaltungen des Jahres begannen mit einem Konzert von Andreas Schuss am 12. Januar. Am 5. April fand der erste Backtag des Jahres statt.
Beim „Tag der Umwelt" am 13. April waren insgesamt nur sechs Personen anwesend, davon ein Mitglied des Heimatvereins im Alter von über siebzig Jahren. Zur Hebung der Motivation trägt dies mit Sicherheit nicht bei. Es werden immer mehr Stimmen laut, die fordern, dass die Durchführung des Umwelttages in die Obhut der Arbeitsgemeinschaft der Eiserner Vereine übertragen werden soll, damit mehr Vereine und Institutionen im Ort miteingebunden werden. Am 24. Mai fand die alljährliche Bepflanzung der Blumenkästen durch Mitglieder des Heimatvereins statt. Die Goldenen Konfirmanden warten am 1. Juni in der Kapellenschule zu Gast. Am 7. Juni folgte der zweite Backtag des Jahres. Die, bereits sechste Delegation der amerikanischen Germanna- Foundation wurde am11. Juni in Eisern empfangen. Als besonderes Gastgeschenk überreichte Werner Hoffmann- Gassner eine selbstgefertigte Gussplatte mit dem Titel: „ Die Geschichte des Eisens." Neun verschiedene Motive zeigen die Entwicklung der Eisenverhüttung von der Keltenzeit bis in die Neuzeit. Diese Gussplatte ziert nun das Besucherzentrum der Germanna- Foundation in Virginia. Die Eiserner Kolping- Familie besichtigte am 14. September die Kapelle in der Alten Schule. Der dritte Backtag des Jahres wurde am 20. September durch Mehrheitsbeschluss abgesagt. Am 5. Oktober fand in der Kapelle der Alten Schule eine Ausstellung verschiedener Apfelsorten statt. Viele Besucher konnten sich kompetenten Rat und Hilfe rund um das Thema Apfel von einem Pomologen ( Apfelkundiger) holen. Am 19. November tagte die Jagdgenossenschaft im Versammlungsraum. Eine Andacht fand am 29. November in der Kapelle statt. Am 30. November beteiligte sich der Heimatverein erneut zusammen mit der Siedlergenossenschaft am Eiserner Weihnachtsmarkt. Den Abschluss der Veranstaltungen des Jahres 2008 bildete das Konzert von Andreas Schuss am 14. Dezember. Im Jahr 2008 wurden in der Kapelle zwei Hochzeiten durchgeführt. Der erste Teil des Anstrichs der Kapelle konnte auch in diesem Jahr realisiert werden. Auch in diesem Jahr musste wieder vermehrter Vandalismus konstatiert werden. Zwölf kleine Fensterscheiben wurden mutwillig zerstört. Der angerichtete Schaden betrug rund 360 Euro. Zwei Jugendliche mussten laut Gerichtsbeschluss insgesamt jeweils 15 Sozialstunden vor Ort ableisten.

 2009:
Im April fand der alljährliche „Tag der Umwelt" statt, wobei die Beteiligung nochmals niedriger war, als im Vorjahr. Endgültig wurde der Beschluss gefasst, in Zukunft die Organisation und Durchführung in die Obhut der Arbeitsgemeinschaft der Eiserner Vereine zu übergeben. Anfang Mai wurde wieder die alljährliche Bepflanzung der Blumenkästen durchgeführt. Mitte Mai waren wiederum die Goldenen Konfirmanden zu Gast.
In der zweiten Juniwoche besuchte die siebte Delegation der Germanna- Foundation auf den Spuren ihrer Vorfahren unser Dorf. Als Gastgeschenke wurden ein Oktogon mit der Eiserner Kapellenschule als Motiv, sowie eine Gussplatte mit dem „ Scheinerblick" überreicht. Auch diese Geschenke fanden ihren Platz im Besucherzentrum der Germanna- Foundation in Virginia. Beim Tennisturnier belegte das Team des Heimatvereins einen ehrenvollen dritten Platz. Die geplante Fahrt zum Hessenpark am 9. Oktober musste wegen mangelnder Resonanz abgesagt werden. Im November Tagte erneut die Jagdgenossenschaft in der Alten Schule. Am 28. November wurde in der Kapelle eine Andacht abgehalten. Am Tage darauf beteiligte sich der Heimatverein zusammen mit der Siedlergenossenschaft erneut am Eiserner Weihnachtsmarkt. Am 6. Dezember erfreute ein stimmungsvolles Konzert  mit Andreas Schuss und Begleitung die Zuhörerschaft in der Kapelle der Alten Schule. Die vom Heimatverein angeregten Mäckesabende, die dem Zweck dienen sollten, dass jeder Bürger Anregungen, Verbesserungen und Wünsche einbringen könne, wurden in der Regel nur von aktiven Mitgliedern des Heimatvereins besucht und somit wieder aus dem Angebot genommen. Ebenso die, mit viel Aufwand betriebene, Flyer- Aktion, zum Zwecke jugendliche und junge Mitbürger Eiserns für die anfallenden Aufgaben und Belange unseres Ortes zu interessieren und zu engagieren, stiess auf keinerlei Resonanz. Dies ist umso enttäuschender, da wiederum eine Chance vertan wurde, aktiv an der Gestaltung des unmittelbaren Lebensumfeldes in unserem Ort mit zu wirken. Im Jahre 2009 wurden zwei neue Türen in der Kapellenschule eingebaut. Den negativen Höhepunkt des Jahres 2009 bildete der am 23. Dezember entdeckte Wasserrohrbruch, bei dem cirka 15 Kubikmeter Wasser sich im Gebäude verteilten und letztendlich an der Aussenwand austraten. Bedingt durch die hohen Frostgrade im Dezember war in der Küche im ersten Stock eine Wasserleitung geplatzt und hatte diesen immensen Schaden verursacht, der etliche Monate später noch nicht endgültig behoben war.

                                  

2010:

1. Januar: Bei den obligaten Aufräumarbeiten am Neujahrstag wurde neben den üblichen Verunreinigungen festgestellt, dass das Fenster des Ausstellungsraumes für die Landwirtschaft eingeworfen war und im Inneren des Raumes abgebrannte Feuerwerkskörper auf dem Boden lagen. Durch diese törichte Handlung war das gesamte Gebäude gefährdet, da sich in diesem Raum ein Strohballen, sowie mehrere leicht brennbare Exponate befinden. Eine Anzeige gegen Unbekannt verlief erwartungsgemäss im Sande. Im April fand der „ Tag der Umwelt" erstmals unter der Ägide der Arbeitsgemeinschaft der Eiserner Vereine statt. Die Beteiligung anderer Vereine aus Eisern war erheblich höher als in den Vorjahren. Anfang Mai fand die alljährliche Bepflanzung der Blumenkästen im Ort statt. In der ersten Juniwoche wurde ein Backtag veranstaltet, er sollte mangels Personal der einzige in diesem Jahr bleiben. In der zweiten Juniwoche stattete die achte Delegation der Germanna- Foundation Eisern ihren, nun bereits zur Gewohnheit gewordenen, Besuch ab. Als Gastgeschenk des Heimatvereins überreichte Vorsitzender Klaus Eckhardt ein Dokument der ersturkundlichen Erwähnung von Eisern. Eine Überraschung besonderer Art hielt Werner Hoffmann- Gassner für die amerikanischen Gäste in der, mit Flaggen ausgeschmückten, Kapelle bereit. Eckhardt Günther, Bürgermeister von Freudenberg, Angelika Flohren, stellvertretende Bürgermeisterin von Siegen und Klaus Stötzel, stellvertretender Bürgermeister von Hilchenbach überreichten den Gästen insgesamt 14 selbstgefertigte Wappen von den 7 Herkunftsdörfern der Auswanderer, sowie von den drei Städten Freudenberg, Siegen und Hilchenbach zu denen die Dörfer heute gehören. Fernerhin die Wappen des Kreises Siegen- Wittgenstein, der Region Westfalen, des Landes Nordrhein- Westfalen und zum guten Schluss das Wappen der Bundesrepublik Deutschland. Beim jährlichen Tennisturnier belegte das Team des Heimatvereins den 2. Platz. Im Herbst fand erneut eine Ausstellung der Apfelfreunde, sowie ein Vortrag über das Backen statt. Die Andacht in der Kapelle am 27. November und die Teilnahme am Eiserner Weihnachtsmarkt am darauf folgenden Tag schlossen die Aktivitäten des Jahres 2010 ab. In diesem Jahr wurde der Versammlungsraum dreimal für Familienfeiern vermietet. Es erfolgte ein Anstrich der Fenster. Die Stadt Siegen überraschte uns mit einer Rückforderung für Gas, Wasser und Strom in exorbitanter Höhe, in dem sie den Heimatverein wie einen Gewerbebetrieb veranlagte. Danke!!!